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IKB außen vor bleiben


30.11.2007
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der Aktie von IKB (ISIN DE0008063306 / WKN 806330) außen vor zu bleiben.

Am Mittwoch habe sich der Bankenpool ein weiteres Mal getroffen und innerhalb von zwei Wochen das zweite Rettungspaket für IKB geschnürt. Insgesamt würden nun Restrisiken von weiteren 350 Mio. EUR von diesem Rettungspool abgedeckt. Notwendig geworden sei die erneute Finanzspritze, weil so genannte "Havenrock"-Strukturen aufgetaucht seien. Banken hätten gegenüber der IKB-Zweckgesellschaft Rhineland-Funding eine Liquiditätslinie zugesichert, für die wiederum die IKB selbst garantiert habe.

In Finanzkreisen schließe man allerdings nicht aus, dass noch weitere Risiken bei der IKB schlummern würden. Noch in dieser Woche werde es weitere Krisensitzungen geben. Wenn schon selbst die mit der Rettung der IKB betrauten Banker derzeit noch gar nicht alle Risiken einschätzen könnten, die bei der IKB noch verborgen sein könnten, weshalb sollten dann Außenstehende die Situation besser einschätzen können, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst".

Trotz des zweiten Rettungspakets bleiben die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei der Aktie von IKB außen vor, denn möglicherweise könnte schon bald ein drittes Rettungspaket notwendig sein. (Ausgabe 183 vom 30.11.2007) (30.11.2007/ac/a/d)


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